Viele Frauen mit Figur Problemen kennen das Thema sehr gut: Sie mögen sich nicht, sie hassen oft ihren Körper und sie sehen keinen Anlass zur eigenen Wertschätzung. Doch es gibt eine Lösung für diese Probleme…

Wie Du  in 5 Schritten zur eigenen Wertschätzung kommen kannst

Als ich 120 kg wog, habe ich mich wirklich nicht schön gefunden. Ich war total unzufrieden mit mir, mochte kaum Bekleidung kaufen. Schaute verzweifelt in jedes 5 Schritte zur eigenen WertschätzungSchaufenster, an das ich vorbei ging, um mich dann wieder fett zu fühlen. Ich unternahm einiges um abzunehmen, doch es geschah so ziemlich nichts! Und das war, wie sich jeder vorstellen kann, total frustig! Eigene Wertschätzung? Fehlanzeige!

Irgendwann kam der Zeitpunkt, an dem ich spürte, dass ich so nicht weitermachen kann. Dass ich nicht ein Leben lang an mir rummäkeln will, nur weil ich nicht mehr schlank bin wie früher. Ich dennoch glücklich und frei sein will. So kam ich eines Tages zu dem Ent-Schluss, mich einfach so anzunehmen wie ich bin. Mit 120 kg, mit Kleidergröße 52-54. Ich spürte augenblicklich ein befreiendes Gefühl… und fuhr am nächsten Tage in die Stadt um mich neu einzukleiden. Ich gab ein paar DM mehr aus, kaufte mir für die Kleidergröße hübsche Klamotten, Modeschmuck, Schuhe und machte die Tage darauf einen Friseurtermin aus. Strähnen, schneiden, föhnen.

Es fand eine innere Umkehr statt

5 Schritte zur eigenen WertschätzungIn meinem tiefen Inneren fand gleichzeitig eine Umkehr statt. Von heute auf morgen, ohne lange zu planen entschied ich ein paar Wochen später: „Morgen faste ich eine Woche mit Almased.“ – Davon hatte ich von einer (sehr schlanken) Freundin erfahren, die damit gefastet hatte und sich damit sehr wohl fühlte. Sie nahm 1 kg ab, was bei ihrer schmalen Figur schon fast viel war. Ich ging Montags Morgens in die Apotheke, kaufte das Almased, Kliesiere für einen Einlauf. Daheim ging es dann los.

Und plötzlich ging alles einfach. Almased – wirklich geschmacklich nichts für Feinschmecker und sehr gewöhnungsbedürftig – viel Wasser und ein wenig Gemüsebrühe. Ich nahm in 7 Tagen 8 kg ab. Das war ein so unglaublich toller Erfolg, dass ich danach meine Ernährung komplett umstellte und innerhalb von ca. 3 Monaten 24 kg abnahm. Mit Unterstützung von täglichem Walken.

Ich schreibe meine Geschichte nicht weiter, weil sie z.T. Auch auf meiner Website unter „über mich“ steht. Mir geht es auch nicht über den gesamten Abnahmeerfolg. Sondern um den Anfang – der Initialzündung!

  1. Ich akzeptiere mich wie ich bin!

Mich annehmen wie ich bin. Den Ist-Zustand akzeptieren. Ohne wenn und aber. Es ist wie es ist!

Es ist vergebene Energie sich immer wieder darüber zu ärgern, unglücklich zu sein oder mit sich zu schimpfen! Dadurch ändert sich, wie in den Jahren zu vor – NICHTS ! Ich werde nur noch unglücklicher, noch unzufriedener und wenn es blöd kommt, noch dicker.

Diese vergeudete Energie wäre besser um die negativen Gedanken in positive zu nutzen. „Positiv?“, denkst Du jetzt. Ja! Du bist doch nicht nur Deine Figur, Deine Überpfunde. Deine äußere Hülle. Frag Deine Familie was Dich ausmacht, was sie an Dir lieben. Frag Deine Freunde oder gute Kollegen, Vereinskameraden. Versuche Dich durch ihre Augen zu sehen. Menschen, die Dich lieben, sehen Dich mit dem Herzen! Du weißt doch: Man sieht nur mit dem Herzen gut. 🙂

In Dir regt sich Widerstand?? Großer sogar? Ja!!!! Das ist ok! Nimm den Widerstand an! Nimm ihn einfach an. Akzeptiere ihn. Er ist da. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Und so wird er seine Kraft verlieren. Fühle in Dich hinein und nimm ihn wahr, den Widerstand. 1-2 Minuten lang. Mache etwas anderes und fühle wieder in Dich hinein… Irgendwann wirst Du ihn nicht mehr spüren.

  1. Nimm den Widerstand wahr, nimm ihn an und akzeptiere ihn!

So kannst Du dann wieder bei Punkt 1 weitermachen.

  1. Versöhne Dich mit Dir und Deiner Figur

Wenn Du den Widerstand nicht mehr spürst, Deinen Ist-Zustand akzeptierst, kannst Du Dich auch mit Dir und Deiner Figur versöhnen. Du musst nicht mehr mit Dir schimpfen, Dich fett und disziplinlos nennen (meine Klientinnen erzählen mir über sich weitaus schlimmeres!). Du darfst nun sanft zu Dir sein. Liebevoll, auf Deine eigenen Bedürfnisse achtend. Deine Bedürfnisse auch an 1. Stelle stehen lassen. Nur wenn Du ausgeglichen und glücklich bist, wirst Du für die Bedürfnisse der Anderen mehr Energie haben als je zuvor.

  1. Sei Dir selbst die beste Freundin

Gib Dir das, was Du Deiner besten Freundin auch geben würdest. Höre Dir zu, nimm Deine Bedürfnisse wahr und ernst. Hilf Dir, Dich wohl zu fühlen. Sei liebevoll, achtsam mit Dir und wertschätzend.

  1. Geh aufrecht und stolz – und lächle!

Versuche es einmal, auch wenn Du die 4 vorigen Schritte noch nicht geschafft hast. Gehe spazieren und dort, wo Du Dich alleine wähnst, gehe aufrecht, nimm Deine SchulternCugier, Sandra - Geh aufrecht und stolz – und lächle leicht nach hinten, trage Dein Kinn etwas höher als sonst und setze ein leichtes Lächeln auf Deine Lippen. Ehrlich! Du fühlst Dich SOFORT deutlich besser! Versuche es bitte. Schon ein leichtes Lächeln auf den Lippen verändert sofort positiv Deine momentane Laune, selbst, wenn sie ganz ok war.

Das ist ein Lernprozess, der nicht innerhalb einer halben Stunde geschieht. Ich übe mich auch immer wieder in Achtsamkeit mir selbst gegenüber oder darin, die Bedürfnisse meiner Lieben nicht immer über meine zu stellen. Wenn ich es nicht merke, stubst mich meine Familie darauf an. Da habe ich auch echtes Glück mit meinen beiden. <3

Nimm Dir die 5 Schritte vor. Du wirst Veränderung merken. Du hast dabei nichts zu verlieren – nur zu gewinnen. Wenn Du so weitermachst wie bisher, wirst Du auch genau das erfahren, wie bisher.

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert. (Albert Einstein)

Mit Freude zur Leichtigkeit!

Sandra

5 Schritte zur eigenen Wertschätzung

     1.  Ich akzeptiere mich wie ich bin!

  1. Nimm den Widerstand wahr, nimm ihn an und akzeptiere ihn!

  2. Versöhne Dich mit Dir und Deiner Figur

  3. Sei Dir selbst die beste Freundin

  4. Geh aufrecht und stolz – und lächle!

 

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