Beginne, dich selbst zu lieben! Oder: der Selbstwertboost

Es ist ja kein Wunder, dass ich den Job nicht bekommen habe… wer soll mich schon wollen?“

Klar, wer soll dich schon wollen, wenn du dich selbst nicht willst?

Möglicherweise liegt das auch nur an deinem zu geringen Selbstbewusstsein. Du magst dich selbst (oder Teile von dir) nicht besonders und das Dumme ist, das strahlst du auch aus.

Selbstbewusst zu sein bedeutet im Grunde nur, sich seiner selbst bewusst zu sein, mit Stärken und Schwächen. heart-741499_1280

Nur wer sich seiner selbst bewusst wird, kann sich kennen lernen. Und den Personen, die wir kennen, vertrauen wir leichter, oder?

Mit dem Selbstvertrauen, dem Vertrauen in dich selbst, steigt also auch dein Selbstwertgefühl. Denn nur wenn du weißt, was du alles leistest und erreichen kannst, kannst du dich selbst wertschätzen. Oder?

Wie kommt es nun dazu, dass du dich selbst nicht so wertschätzen kannst, wie du es verdienst?

Dein Selbstwertgefühl wurde im Laufe deines Lebens immer wieder von außen beeinflusst. Schon in der Kindheit übernehmen wir Ansichten unserer Umwelt oder auch nur das, was wir dafür halten.

Wenn deine Mutter dich kritisiert hat für den zweiten Nachschlag beim Nachtisch, hat sie das sicher getan, weil sie nur dein bestes im Sinn hatte.

Tatsächlich kann aber bei dir das Gefühl entstanden sein, dass du ihr nichts recht machen kannst oder dass du zu dick bist oder dass sie dich nur ärgern will.

Gerade als Kinder können wir so eine Kritik nicht filtern und Person und Verhalten voneinander treffen. Die Folge: wir beziehen alles auf unsere Person und die Kritik löst ein schlechtes Gefühl in Bezug auf uns selbst aus.

Dein Selbstwertgefühl hat einen Knacks bekommen.

Weitere schlechte Erfahrungen und Erlebnisse sind dazugekommen und haben dich geprägt. Positives Feedback nehmen wir meist schlechter an als Kritik.

Am Ende bist du vielleicht unsicher, ob du wirklich so ein toller Mensch bist, wie du sein möchtest (und bist!)

Dann wird es höchste Zeit, etwas für dein Selbstbewusstsein zu tun!

Mit meinen 7 Tipps kannst du dein Selbstwertgefühl steigern und dich endlich so toll fühlen, wie du bist!

1. Lerne dich kennen!

Damit du dir deiner selbst bewusst und damit selbstbewusst sein kannst, musst du dich kennen und akzeptieren, mit all deinen Stärken und Schwächen.

Nimm dir Zeit für dich, um herauszufinden, was dir wichtig ist (deine Werte), an welchen Tätigkeiten du Spaß hast, mit was für Menschen du deine Zeit am liebsten verbringst und werde dir klar über deine Wünsche und Träume.

Wenn du dich so kennenlernst, dann mach das bitte ohne Wertung. Keine deiner Fähigkeiten ist schlecht. Akzeptiere, wie du bist und wer du bist und glaub mir ruhig, wenn ich sage: du bist toll!!

2. Vergleiche dich nicht mit anderen

facebook-257829_1280Gerade in der schönen bunten Facebookwelt posten Menschen gern ihre Erfolge und besonderen Erlebnisse.

Kaum einer postet über schlechte Tage und Krisen.

Das verleitet uns unterbewusst, zu denken, dass es allen anderen gut geht, nur uns selbst nicht.

Die Wahrheit ist, wir alle haben unser Päckchen zu tragen. Und wir können nicht wissen, wieviel Schmerz und Tränen der andere durchgestanden hat, um zu seinem Erfolg zu kommen!

Wenn du gerade dabei bist, verkaufe deinen Fernseher oder schränke deinen Fernsehkonsum zumindest ein.

Die Promiglitzerwelt ist nicht authentisch und das happy smile, das wir dort sehen, ist nicht der Alltagszustand.

3. Setz deinen Fokus auf positiv!

Glaubst du, dass alles was geschieht, einen positiven Grund hat? Jede Situation, jedes Verhalten hat eine positive Absicht und ist in einem bestimmten Kontext sinnvoll?

Ich schon. 🙂

Für ein gutes Selbstwertgefühl müssen wir uns gut fühlen. Immer wenn wir unseren Fokus also auf schöne Dinge legen, fühlen wir uns besser.

Das können Kleinigkeiten sein, eine schöne Blume am Straßenrand, warme Sonne auf der Haut, jemand der dir die Tür aufhält.

Je mehr du deinen Fokus auf das Positive lenkst, umso besser und leichter fällt es dir, auch dich selbst positiv zu sehen.

Schreibe täglich 5-10 positive Dinge auf, die dir passiert sind oder die du gut gemacht hast. So behältst du leichter den Fokus. Probier das mal aus!

4. Neue Perspektiven finden

In der Grundannahme, das alles was geschieht, einen positiven Grund hat, können wir Situationen und Erlebnissen eine neue Bedeutung geben.

Nehmen wir einmal an, dein Partner meckert ständig an dir herum. Deine Wertung dafür ist vielleicht, dass er dich (bzw. diese eine Charaktereigenschaft an dir) nicht besonders gut findet (= schlecht für dein Selbstwertgefühl)

Eine neue Bedeutung könnte sein, dass dein Partner einfach sehr aufmerksam ist und jedes Detail an dir bemerkt – weil er sich für dich interessiert und du ihm wichtig bist (= positiv für dein Selbstwertgefühl)

Klingt gleich besser, oder?

5. Nutze deine Körpersprache

Hast du schon einmal probiert, dich aufzurichten und mit deinem Arm diese YES-Geste zu machen und dabei überzeugend zu sagen, mir geht es soooo schlecht…?

Das ist nicht leicht, denn deine Körpersprache beeinflusst dein Denken und Handeln.

Ebenso verhält es sich mit dem Lächeln. Durch das Lächeln setzt du positive Gedanken frei und fühlst dich besser.

Die Reaktionen deines Umfelds auf dein vermehrtes Lächeln kannst du dir vorstellen.

Beides zusammen trägt dazu bei, dass du eine tolle Bestätigung bekommst, von innen und von außen, und dein Selbstwertgefühl sich erheblich steigert!

6. Versöhne dich mit deinem inneren Kritiker

Als erstes solltest du deinen inneren Kritiker identifizieren. Wann meldet er sich besonders häufig? In welchen Situationen hindert er dich daran, etwas zu tun oder zu fühlen?

Finde dann heraus, woher diese Stimme kommt. Kommt die Stimme wirklich aus dir selbst? heart-583895_1280

Ist es vielleicht die Stimme deiner Mutter oder deiner Lehrerin, die dich in bestimmten Situationen geprägt hat?

Im Anschluss kannst du den inneren Kritikerin in den Ruhestand schicken.

Bedank dich bei ihm, dass er dich begleitet hat, aber sag ihm ganz deutlich, dass du ab jetzt die Verantwortung selbst übernimmst und ihn nicht mehr brauchst.

Sei dir dabei immer bewusst, dass der innere Kritiker es grundsätzlich gut mit dir meint – so wie es deine Mutter oder deine Lehrerin auch meinten.

Sie wollen das beste für dich und versuchen, dir zu helfen. Es ist allerdings so, dass du selbst am besten weißt, was für dich gut ist.

Darum musst du nicht jeden Ratschlag annehmen und auf jede Stimme hören. Du entscheidest!

7. Nutze die Kraft der Hypnose

Positive Affirmationen kennst du sicherlich. Du denkst oder sprichst dir immer wieder vor, was du genau erreichen möchtest, um dein Unterbewusstsein umzuprogrammieren.

In der Trance der Hypnose erreichst du dein Unterbewusstsein viel effektiver und nachhaltiger. Wenn du dir selbst nicht glauben kannst, dass du toll bist und dich selbst nicht genug wertschätzen kannst, dann kann die Hypnose dich dabei wunderbar unterstützen.

Du kannst dir hierfür einen Hypnotiseur suchen, der die Hypnose an dir durchführt oder auch die Selbsthypnose lernen – oder beides.

Sich selbst zu hypnotisieren ist gar nicht so schwer und der Vorteil ist: du kannst es zu jedem Problem und jeder gewünschten Verhaltensänderung wieder anwenden!

Dein Selbstwertgefühl

Natürlich bist du in einigen Jahren so geworden, wie du bist und dein Selbstbewusstsein wird sich nicht über Nacht ändern.

Lass dir Zeit dabei, beobachte dich selbst und mache kleine Schritte. Ich hoffe, dir helfen meine Tipps weiter, und vielleicht kennst du auch noch andere Tipps, die das Selbstwertgefühl steigern können.

Wir freuen uns auf deine Kommentare!

Martje Kleinhans ist Coach und unterstützt mit www.smart-ladies.de Frauen darin, ihre Bestimmung zu finden, sich selbst zu Martje_smart_ladiesverwirklichen und glücklich zu werden.

Auf ihrem Blog kannst du dir den Videokurs 6 Tage ins Glück schenken lassen, dir Inspiration und Tipps holen, wie du dein Leben aktiv gestalten und glücklich werden kannst.

3 thoughts on “Beginne, dich selbst zu lieben!

  1. Liebe Sandra,
    ich freu mich, bei deiner Challenge dabei zu sein und zum Erfolg der Teilnehmerinnen beitragen zu können 🙂
    Ich bin durch die anderen Beiträge total inspiriert worden, auch mal wieder an mir zu arbeiten… mit der Zeit lasse ich es nämlich immer wieder schleifen, deshalb freue ich mich über jede Erinnerung und Inspiration.
    Danke dir für deinen Einsatz!
    Alles Liebe, Martje

    • Liebe Martje,
      ich freue mich total über Deinen Kommentar! Dein Beitrag ist einfach super geworden und ich präsentiere ihn sehr, sehr gerne auf meinem Blog! Und – mich selbst zu lieben – ist immer wieder eine Herausforderung!
      Von Herzen, Sandra

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