Abnehmen so wie ich es will – bedeutet für jeden auf seine Weise. Doch gibt es immer wieder Grundregeln. Eine ganz wichtige Grundregel: Meditation,

Wie ist das, wenn du verliebt bist? Isst du dann mehr, weniger oder gleichviel als sonst oder gibt es da keine Veränderung?

Bei mir ist das so: ich esse weniger, weil mein Appetitzentrum dann schon von Glücksgefühlen besetzt ist. Ich fühle mich leicht, beschwingt, voller Tatendrang und… einfach gut!

Also vollkommen ok. Perfekt. Gut so, wie ich bin. Richtig auf der Welt.

Und wie ist es bei dir?

Wenn du bis hierher gelesen hast, dann ist es bei dir wahrscheinlich ähnlich und du fragst dich bestimmt, was das alles jetzt mit Abnehmen zu tun hat.

Nun, ganz viel und eigentlich auch rein gar nichts.

Schmetterlinge im Bauch – Glückshormone und Dopamin!

love-each-other-700771_1280Ich möchte dir gern erzählen, was es mit Abnehmen zu tun haben könnte, wenn wir unseren Fokus auf dieses Thema legen: Beim Verliebt-Sein werden eine Menge Glückshormone ausgeschüttet, unter anderem Dopamin, welches für Antriebssteigerung und Motivation zuständig ist. Man fühlt sich also wach, fit und voller Tatendrang. Und es ist klar, dass man in diesem Zustand wohl eher nicht ständig ans Essen denken wird…

Das Problem: Wer ist schon die ganze Zeit verliebt? Das ist dann doch eher die Ausnahme, die uns alle paar Jahre mal passiert und dann höchstens für ein paar Monate anhält. Und – wehe, das Objekt der Begierde weicht von unseren Wünschen und Erwartungen ab – dann ist es mit dem Verliebtsein ganz schnell vorbei und wir finden uns heulend vor dem Schokoladenregal wieder.

Hilft Achtsamkeitsmeditation und warum?

Ich habe aber eine super wunderbare perfekte nachhaltige und wirkungsvolle Lösung für dich, wie du dir selbst deine ersehnten Glücksgefühle permanent verschaffen kannst. Und vor allem, wenn du jemand bist, die endlich ihr Leben und ihr Essen in die eigene Hand nehmen, also kurz die Kontrolle über ihr Leben zurückerobern will. Und als nette Beigabe vielleicht noch abnehmen will.

Wie das geht?

Durch Achtsamkeitsmeditation und Sport und eine vollwertige Ernährung. Das ist die Kombination, die ich seit Jahren befolge und die einfach wirkt. Warum?

Meditation erhöht deinen Dopaminlevel. Du kriegst also ne schöne Extraportion Glücksgefühle tagtäglich freihaus geliefert. Sport bringt ganz einfach deine Hormone ins Gleichgewicht. Alles funktioniert dann wie es soll, übrigens auch dein natürliches Hungergefühl kommt ins Lot. Eine vollwertige Ernährung bringt deinen Körper ins Gleichgewicht, sodass er alle Stoffe zur Verfügung hat, die er braucht um optimal zu funktionieren.

Dein Hauptgewinn: Innere Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, Motivation. Und ein ideales Körpergewicht.

Was, ich höre dich schon sagen…girls-481261_1280

Aber ich habe keine Zeit für sowas!“

Ich kann nicht meditieren.“

Ich krieg das mit dem Essen schon auf andere Weise hin.“

Ich brauche doch sowas wie Meditation nicht.“

Ich will mich nicht immer gesund ernähren.“

Ich hasse Sport.“

Ich habe mich noch nie gerne bewegt!“

Ok, ok. Ich habe ja noch gar nicht erzählt, dass es da keinen Plan gibt, der für alle gleichermaßen gilt. Und vielleicht entspricht deine Vorstellung von Sport gar nicht dem Sport, den ich meine. Menschen bewegen sich aber normalerweise von Natur aus gern. Bewegung ist Leben und wenn wir uns bewegen, dann spüren wir unseren Körper, wir erleben uns in unserem Körper und das ist ein wunderbares Gefühl. Ich, zum Beispiel, war immer schlecht im Schulsport, ich habe Sport gehasst und war froh, als ich dann endlich meine Regel bekam, die wirklich oft als Ausrede zum Schwänzen herhalten musste. Gleichzeitig habe ich das Fitnesstraining für mich entdeckt. Das konnte ich ganz ungestört für mich machen, ich konnte auf einsamen Waldwegen laufen und die Natur genießen. Ich konnte zuhause zu meiner Lieblingsmusik Gewichte stemmen. Und ich konnte das alles machen, wann und wie es mir passte und ohne Publikum. Ungestört. Und so wurde auch Sport für mich zu einer Art Meditation.  Also, einer Zeit, die ich dazu nutzte, für mich zu sein. Für mich ist Sport übrigens, wie die Achtsamkeitsmeditation, ein seelischer Reinigungsakt. Sozusagen eine Art Neustart, nachdem alles wieder an seinen Platz gerückt wurde.

Was ist dein Sport?

blueberries-690072_1280Mit der Ernährung halte ich es so: Ich möchte Leben schmecken! Ich möchte das, was ich zu mir nehme, so natürlich wie möglich haben. Darum esse ich zum Beispiel keinen Zucker. Hast du schon einmal über längere Zeit keinen Zucker gegessen? Hast du bemerkt, wie dein Essen plötzlich ganz anders schmeckt, viel intensiver und wunderbarer? Das passiert, wenn man die künstlichen Sachen aus der Nahrung einfach weglässt. Wie das geht? Also: Im Bioladen oder auf dem Markt kaufst du einfach die Nahrungsmittel, die nicht verarbeitet sind. Zusätzlich bei Milchprodukten zum Beispiel, kaufst du einfach alles, wo kein Zucker, keine Zusatzstoffe drin sind. Also zum Beispiel bei Quark, einfach nur das kaufen, wo Quark drin ist. Und sonst nichts. Und dann zauberst du das in deiner Küche zu Bananenquark, Zitronenquark, Kräuterquark etc. Eigentlich ganz einfach.

Wie ist das mit deiner Ernährung?

Und dann deine Meditation! Als ich begonnen habe, zu meditieren, wollte ich es gleich ganz wissen. Ich meldete mich zu einem Meditationskurs an, der einen halben Tag ging und wir saßen gleich zwei Stunden. Das waren mal zwei Stunden! Eine einzige langgezogene Aneinanderreihung von endlosen Sekunden. Unzählige Gedanken, und dann noch mein unbändiger Wille, sitzen zu bleiben. Trotz Schmerz am Knie und irgendwann überall. Weißt du was? Darum geht es gar nicht bei der Meditation. Im Prinzip kannst du im Liegen meditieren, wenn du dabei nicht einschläfst, natürlich. Man kann ganz langsam und Schritt für Schritt mit der Meditation beginnen. Das habe ich aber erst später erfahren. Mittlerweile meditiere ich ne halbe Stunde pro Tag und das reicht auch. Ich kenne auch viele, die meditieren gerade mal 15 Minuten. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass die positiven Effekte der Achtsamkeitsmeditation bei 20 Minuten pro Tag zu wirken beginnen. Also, dass man ausgeglichener und zufriedener wird.

Wie ist es – meditierst du schon? Oder möchtest du es lernen?

Was hat das jetzt eigentlich alles mit unserem Anfangsthema – dem Verliebtsein und dem Essen zu tun? Naja – im Prinzip ne ganze Menge. Wenn du Abnehmen willst und nicht aufs Verliebtsein warten willst, dann gibt es noch den Weg des Sports, der vollwertigen Ernährung und der Achtsamkeitsmeditation. Ist doch eigentlich cool: Wir haben es komplett selbst in der Hand, wie wir sein wollen und müssen uns kein Stück von äußeren Umständen, wie zum Beispiel, dem Verliebtsein, abhängig machen. Oder?

 

Anna BreitenöderAnna BreitenöderStressmanagement – Seminare & Coaching
Anbei der Download zu meiner PDF Datei: 3×3 Atemmeditation    –   3×3 Atemmeditation ©Sandra Cugier

2 thoughts on “Meditation – Abnehmen so wie ich will

  1. Dein Artikel ist toll geschrieben, Anna.

    Wenn wir uns in unserer Haut nicht wohl fühlen, dann kann das ganz schön stressen.
    Zudem achten viele im Alltagstrubel nicht mehr darauf Dinge bewusst zu tun: bewusst essen, sich bewusst bewegen oder einfach mal innehalten und sich selbst bewusst wahrnehmen – all‘ das geht verloren.
    Deine Tipps finde ich sehr wertvoll, selbst wenn jemand gerade nicht abnehmen möchte.

    Mehr Achtsamkeit im Alltag hilft vielen einfach mal zu spüren, wo es gerade „zwickt, kneift oder drückt“. Erst dann können wir doch unseren Weg finden etwas zu verändern und an der richtigen Stelle ansetzen.

    Und ich stimme dir zu: „Wir haben es selbst in der Hand.“ Es ist wichtig eigenen Weg zu finden, denn schließlich wollen wir uns wohlfühlen.

    Danke und viele Grüße

    Anke

  2. Liebe Anke,

    danke für deinen Beitrag zum Artikel.
    Auch wenn wir nicht abnehmen wollen, eignet sich die Meditation ganz wunderbar um im Gleichgewicht zu bleiben und z.B. auch nicht wieder zuzunehmen.
    Und wie du ganz treffend schreibst: „Wir haben es selbst in der Hand“. Genau so ist es – es liegt tatsächlich an uns, für unsere Gesundheit, unser Aussehen und unser Wohlbefinden zu sorgen.

    Liebe Grüße
    Anna

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